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Das Arbeitsgebiet des Tierheilpraktikers

Der Tierheilpraktiker ist überall dort gefragt, wo es Tiere gibt, sei es in der Landwirtschaft, in privaten Haushalten, in Pferdeställen, Tierheimen und Zoos. In der Landwirtschaft hat ein Umdenken eingesetzt, da die Verbraucher die Fleischproduktion immer kritischer sehen. Es stellen viele Landwirte auf artgerechte Tierhaltung um, wobei auch der Bedarf an alternativen Heilmethoden steigt, denn letztendlich muss sich der Mensch als Endglied der Nahrungskette mit Giftstoffen auseinander setzen, die er zuvor dem Tier zugeführt hat.

Der Sportpferde- und Sporthundebereich greift ebenfalls vermehrt auf die alternativen Heilverfahren zurück. Bei Tunierpferden, sowie Galoppern und Trabern sind Therapien gefragt, die effektiv und erlaubt (also kein Doping darstellen) sind. Hilfreich sind hier beispielsweise Homöopathie und Akupunktur.

Im Hundesport, sei es Schlitten-, Renn- oder anderer Tunierhundesport, reagieren die Tiere ebenfalls hervorragend mit ihren rassespezifischen oder sportbedingten Problemen auf die Therapien des Tierheilpraktikers. Im Privatbereich kommt ebenfalls die prophylaktische und beratende Funktion des Tierheilpraktikers hinzu.

Grundsätzlich kann also jedes Tier, ob Großtier (Pferd, Kuh) oder Kleintier (Hund, Katze, Kleinnager), aber auch Vögel, Fische und Reptilien von naturheilkundlicher Behandlung profitieren. So kann jeder Schüler der eine besondere Affinität zu der einen oder anderen Tierart besitzt, seiner Vorlieben Rechnung tragen und sich auf die eine oder andere Spezies spezialisieren.