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Das Arbeitsgebiet des Tierphysiotherapeuten

Die Arbeit des Tierphysiotherapeuten (TP) umfasst die Anwendungen der klassischen Massage und anderer Massageformen, Bewegungsübungen, den Einsatz von Wärme, Kälte und Licht verschiedener Wellenlängen sowie die Anwendung diverser elektrotherapeutischer Geräte.

Der TP arbeitet eng mit den Tierärzten und Tierheilpraktikern zusammen. Er unterstützt ihre Therapie durch physiotherapeutische Maßnahmen bzw. arbeitet bei Training oder Wettkampf sportphysiotherapeutisch, wobei er den Behandlungsplan selbstständig ausarbeitet und umsetzt. Er behandelt entweder in der eigenen Praxis, in den Räumen des Tierarztes oder Tierheilpraktikers, im Rahmen von Hausbesuchen in der Wohnung bzw. dem Stall des Halters, auf Rennbahnen, Tunierplätzen etc.

Voraussetzung für den TP ist ein guter Kontakt zu dem Tier, manuelles Geschick und ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen. Den Hauptanteil der Patienten stellen Pferde und Hunde, wobei Erkrankungen des Bewegungsapparates überwiegen. Eine Auswertung von Versicherungsnehmern ergab eine Erkrankungsrate der Bewegungsorgane bei Pferden von 61%. Wirbelsäulenprobleme, Lahmheit, Gelenkerkrankungen oder auch die Nachbehandlungen von Knochenoperationen seien neben vielen anderen Indikationen exemplarisch genannt.